Schnittstellenprogramm
Schnittstellen verbinden öffentlichen Straßenpersonenverkehr (ÖSPV) und Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und/oder öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und die übrigen Verkehrsmittel. Sie sind städtebaulich wichtige Eingangstore zu den Orten. Das Schnittstellenprogramm des Landes, das von der NASA betreut wird, ermöglicht den Kommunen die Umgestaltung ihrer Bahnhofsumfelder zu weitgehend barrierefreien, gut funktionierenden, attraktiven Schnittstellen.
Erreicht wird damit:
- die Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie der objektiven und subjektiven Sicherheit,
- die räumliche und zeitliche Verknüpfung der Verkehrsmittel des ÖPNV,
- die Errichtung von Park+Ride- bzw. Bike+Ride-Anlagen sowie
- bessere Erreichbarkeit der Verkehrsmittel durch neue oder verlegte Zugangsstellen. Einbezogen werden alle betroffenen ÖPNV-Aufgabenträger, Straßenbaulastträger sowie die Baulastträger für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr.
Zuwendungsempfänger:
- kommunale Gebietskörperschaften
- Verkehrsinfrastrukturunternehmen
- Verkehrsunternehmen sowie deren Zusammenschlüsse
Bei Verkehrsleitsystemen, Park+Ride- und Bike+Ride-Anlagen können auch öffentliche und private Gesellschaften Zuwendungsempfänger sein, wenn sie öffentliche Aufgaben zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden wahrnehmen.
Antragsteller melden Sich bitte hier beim Förderportal an.
Hier finden Sie alle Vorschriften für das Schnittstellenprogramm.